Hinweise zur Auswahl: Kleine Kokedamas (Ø 8–10 cm) eignen sich für Regale und Fensterbänke, größere (Ø 12–16 cm) setzen solitäre Akzente. Hängende Varianten wirken frei im Raum. Für helle, zugfreie Plätze ohne direkte Mittagssonne.
Substrat: Mischung aus Akadama, Kokosfaser und etwas Kompost für Struktur und Wasserhaltevermögen.
Moos: Schonend geerntetes, gut gewässertes Polstermoos für die äußere Schicht.
Schnüre: Naturkordel oder gewachste Bonsaischnur – dezent, stabil, nachspannbar.
Die Pflanze wird wurzelschonend von alter Erde befreit, das Substrat zu einer kompakten Kugel geformt und mit Moos ummantelt. Danach wird die Kugel kreuzweise mit feinen Spannungen umwickelt: fest genug für Halt, flexibel genug für das Wachstum. Abschließend wird die Form beruhigt und die Oberfläche befeuchtet.
Tauchbad alle 7–14 Tage: Die Kugel in lauwarmes Wasser legen, bis keine Bläschen mehr aufsteigen. Gut abtropfen lassen. Im Winter seltener, bei trockener Heizungsluft etwas häufiger.
Hell bis halbschattig, keine direkte Mittagssonne. Zugluft vermeiden. Hängende Kokedamas regelmäßig leicht drehen, damit die Pflanze gleichmäßig wächst.
Je nach Wachstum alle 12–18 Monate auffrischen: Schnüre lösen, Substrat ergänzen, neu binden.